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Vita est peregrinatioDas Leben gleicht einer fortwährenden Pilgerschaft – einem Unterwegs-Sein in der Fremde. So haben unzählige Menschen ihr Leben im Glauben verstanden: letzte Heimat kann nur Gott sein, auf den es ein Leben lang zuzugehen gilt.
So wurde Abraham, der Vater des Glaubens, von zuhause fortgerufen, um mit Gott neue Wege zu beschreiten (Gen 12,1-9). Dabei kann man in der Fremde Gott ganz nahe kommen, das durfte Jakob bei der Gottesoffenbarung in der Wüste von Bet-El erfahren (Gen 28,10-22). Deswegen hat sich in allen christlich geprägten Ländern von der Antike bis zur Neuzeit die Tradition der Wallfahrt entwickelt. Immer geht es dabei darum: vom Gewohnten und Vertrauten auf- und auszubrechen, um Gott an besonderen Orten – auf den Spuren besonderer Menschen – neu zu erfahren.
Deswegen lädt die Pilgerstelle des Bistums Regensburg zur Spurensuche Gottes an den vielen Wallfahrtsorten der Welt ein. In besonderen Gotteshäusern kann bis heute das geistliches Erbe erspürt werden: dass Gott die letzte und ewige Heimat für jede/n bereithält, der seiner Einladung Folge leistet und ihm – der jedem mit ausgebreiteten Armen entgegengeht – sucht. Bereichernde Erfahrungen des Glaubens auf diesem Wegen wünscht Ihnen Ihr
Andreas Albert, Domvikar Leiter der Diözesanpilgerstelle  |

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